Die Zukunft des digital unterstützen Lernens beginnt jetzt

Bild Zukunft

Die Digitalisierung der Bildung ist ein Dauerbrenner. Die Juventus Schule für Medizin wird aktuell überhäuft mit Beratungsangeboten von „Digitalisierungsexperten“ zur Unterstützung der Transformation.

An der Juventus Schule hat die digitale Welt jedoch schon seit längerem begonnen. Anstatt uns nur auf Systeme und IT-Infrastruktur zu fokussieren, setzen wir intensiv auf das Entwickeln von Inhalten, die den Lernprozess optimal unterstützen werden.

Knapp 50 Lehrmittelbände für alle Grund- und Weiterbildungen konnten bereits abgeschlossen werden oder stehen kurz vor dem Lektorat. Sämtliche eigene Lehrmittel sind als Druckausgabe und als E-Book vorhanden. Es ist den Lernenden und Studierenden überlassen, ob sie lieber mit Papier und Stift oder mit Notebooks, Tablets oder Natel im Unterricht arbeiten möchten.

Sämtliche Lehrmittel bieten tausende zusätzliche elektronische Übungsaufgaben an, damit der entscheidende Prozess des Übens, Vertiefens und der Prüfungsvorbereitung interaktiv und transparent vorangetrieben werden kann. Für alle Lehrgänge sind detaillierte Lernziele entwickelt worden, die sowohl die Breite und Tiefe des Lernstoffs möglichst exakt definieren. In den Grundbildungen entwickeln wir Zugänge für Lehrbetriebe, die den Lernprozess «live» begleiten und jederzeit Einsicht in die Prüfungsresultate ihrer Lernenden nehmen können. Wir starten mit den elektronischen Prüfungen ab dem neuen Schuljahr 2019. Damit beginnt eine neue Ära der Transparenz, Präzision und Chancengleichheit im Lernprozess.

Die Juventus Schule für Medizin möchte aber noch weiter gehen. Zum einen werden Partnerschaften mit weiteren Schulen gesucht, um gemeinsam elektronische Prüfungen durchführen zu können, die die Qualität jeder einzelnen Aufgabe weiter verbessern wird. Zum anderen wird bald die künstliche Intelligenz Einzug halten. Aufgrund der Daten können Algorithmen die Begleitung jedes Lernenden und Studierenden übernehmen. Eine Art Avatar erkennt die Stärken und Schwächen beim Lernprozess und gibt Tipps und Hinweise, wie der Lernerfolg verbessert werden kann. Dies unterstützt unsere Lehrpersonen und Dozierenden dabei, den persönlichen Kontakt zu vertiefen. Denn die Bildung ist und bleibt ein sozialer Prozess. Das Entwickeln von Beziehungen in Klassenverbänden benötigt jedoch genügend Freiraum und Zeit. Mit den elektronischen Prüfungen entlasten wir unsere Lehrpersonen und Dozierenden massiv. So können sie sich vermehrt dem kreativen Entwickeln von Lerninhalten und dem persönlichen Kontakt als Lerncoach widmen.

Für den Schulstart im August 2019 in den beruflichen Grundbildungen bei den Medizinischen und Tiermedizinischen Praxisassistenten/Praxisassistentinnen EFZ werden wir die Lehrbetriebe, Lernenden, Eltern und Studierenden noch ausführlicher informieren.

Die Zukunft ist spannend. Der immense Aufwand an zeitlichen Ressourcen und Finanzen wird sich auf jeden Fall lohnen. So warten wir nicht die digitalen Entwicklungen von aussen ab, sondern gestalten diese proaktiv als Wegbereiter an der Juventus Schule für Medizin.