MPK – ein Beruf mit Zukunft

Die Gesundheitskosten steigen und die Ärzte sind mit Papierkram statt mit Diagnostizieren und Behandeln beschäftigt. Entlastung bringen hier die Medizinischen Praxiskoordinatoren/innen: Sie übernehmen wichtige Aufgaben und sind für die Zukunft somit unverzichtbar.

Assistenzärzte sind grösstenteils mit Papierkram sowie mit der Beschaffung von Röntgenbildern und Informationen beschäftigt. Pro Tag verbringen sie nur 90 Minuten an den Betten ihrer Patienten. Die Lösung für dieses Problem liegt laut Richard Münger in der Bildung und in der Delegation von Aufgaben.

Mediziner sollen in erster Linie diagnostizieren und behandeln können. Alle anderen Aufgaben können an das aussermedizinische Personal delegiert werden – an die MPKs. Aus diesem Grund wurde der Ausbildungslehrgang «Medizinische/r Praxiskoordinator/in» ins Leben gerufen. MPKs klinischer Richtung sind auf die Betreuung von chronisch Kranken spezialisiert, während sich MPKs praxisleitender Richtung hauptsächlich um die administrativen Belange kümmern und Kaderfunktionen übernehmen können. Damit werden die Hausärzte entlastet – aussermedizinisches Personal ist in der Zukunft also unverzichtbar.

Die Juventus Schule für Medizin hat einen sehr guten Ruf. Dazu tragen zum einen die Dozenten bei, die über einen starken Praxisbezug und hohe Fachkompetenz verfügen. Zum anderen werden die Schüler/innen mit eigenen Lehrmitteln, E-Books und elektronischen Übungs- und Prüfungsaufgaben individuell beim Lernen unterstützt. Mit dem Lehrgang «Medizinische/r Praxiskoordinator/in» investiert die Juventus Schule für Medizin nicht nur in einen neuen Beruf, sondern auch in die Entlastung und somit in die Zukunft von Arztpraxen.

Im ausführlichen Interview mit Richard Münger können Sie mehr über die Weiterbildung zur/m MPK und die Kosten im Gesundheitswesen erfahren. (Quelle: arzt | spital | pflege, Das Schweizer Fachmagazin für das Gesundheitswesen)