Lachen ist die beste Medizin

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Ich will ehrlich sein. Schon in der Schule war ich nie der grosse Lacher, sondern sorgte eher für sie – meist unabsichtlich. Das muss sich ändern – quasi als Lebensversicherung! Doch der Reihe nach.

Vergangene Woche hatte ich beschlossen nur noch zu lächeln – aus rein medizinischen Gründen versteht sich. Die ersten Stunden vergingen schnell. Lächeln im Tram, am Computer, beim Meeting und beim Einkaufen – gar nicht so leicht wie gedacht. Auch das Mittagessen wird mit meinem breiten Dauergrinser zur kleinen Herausforderung. Nicht nur die Kollegen fragen sich: «Was hat der Mann?»

«Warum muss Gesundsein so anstrengend sein?», denke ich und halte durch. Besser als krank zu sein ist es allemal. Vergesst Globuli und Chia-Samen. Das wahre Wundermittel ist: Lachen. Ja genau, Lachen!

In «Psychologie übermorgen» habe ich nämlich gelesen, dass sich diese natürliche Reaktion auf komische und erheiternde Situationen positiv auf das Wohlergehen auswirkt. Ja sie sogar den Heilungsprozess mancher Krankheiten fördert. Wer lächelt wird also gar nicht erst krank? Warum bin ich da nicht eher draufgekommen? Lächerlich, ja geradezu lachhaft!

Ich ertappe mich, wie ich Onkel Dokt…, äh, Onkel Google nach «rhythmischer Gesichtsgymnastik» befrage. Nicht mal 600 Treffer, vielleicht kann Lachen auch Sport ersetzen und niemand ist bisher draufgekommen? Ha! Ich werde nicht nur gesund, sondern auch durchtrainiert und reich!

Breit grinsend
Ihr Richi Münger

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